RERO21 Projekt

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Vor dem Hindergrund der Veränderung der schweizerischen Bibliothekslandschaft unternimmt RERO seine Verwandlung für 2021 in ein Kompetenz- und Servicezentrum für Bibliotheken. Dieses Projekt wurde von der CIIP, Aufsichtsbehörde von RERO, im September 2018 genehmigt.

Dieser Blog veröffentlicht Beiträge über RERO 21, unter der gleichnamigen Etikette RERO 21, sowie über die verschiedenen Teilprojekte:

RERO ILS

Die RERO-Zentrale entwickelt seit Ende 2017 ein Open Source Bibliotheksverwaltungssystem, welches als in Martigny gehosteter Webservice zur Vergügung gestellt wird. Aus technischer Sicht basiert RERO ILS auf das Invenio Framwork und auf die gewonnenen Erfahrung der Zentrale.

Dieses Projekt, im Fokus von RERO 21, versteht sich als offenes System, sowohl für eigenständige Institutionen als auch für Bibliotheksnetzwerke. Es wird Ende 2020 in Betrieb gehen. Eine öffentliche Testinstallation ist jedoch bereits online unter folgendem Link: ils.test.rero.ch

MEF: Multilingual Entity File

Da RERO 21 Services für die gesamte Schweiz anbieten wird, muss RERO ILS mehrsprachig sein. Aus der Sicht der Autoritäten ist das Problem nicht trivial. RERO untersucht von daher die Machbarkeit einer mehrsprachigen Autoritätsdatei, welche auf den Abgleich mittels VIAF verschiedener nationaler Autoritätsdateien beruht. RERO denkt, dass MEF auch für Dritte nützlich sein kann, und beschloss, diesen Service offen zu entwickeln und ihn unter folgender Adresse zur Verfügung zu stellen: mef.test.rero.ch.

SONAR: Swiss Open Access Repository

Das Projekt SONAR ist Teil des P-5 Programms von swissuniversities. Es handelt sich um die Entwicklung eines nationalen Repository mit dem Ziel, die wissenschaftliche Open Access Publikationen von Autoren, die einer Schweizer öffentlichen Forschungseinrichtung angehören, zu sammeln, werben und langfristig archivieren. Zweck von SONAR ist es auch, eigene institutionelle Repositorien anzubieten („IR as a Service“).